Gesamtes Secondhand-LP Angebot zu Bläck Fööss (4 LPs) DiscographieBye Bye MY Love / SDI (Mir Heven AF)
 Bei uns doheim
 Lück wie ich un du
 De Bläck Fööss
 Links eröm - Rächs eröm
 Mer han ´nen Deckel
 Uns Johreszigge
 Morje Morje
 Wenn et Jöck
 Em richtije Veedel... De Bläck fööss singe Leeder vum Willi Ostermann
 Schöne Bescherung
 Je krommer et Holz..... Kölsche Evergreens 17, aufgen. Millowitsch Theater April 1990
 ...d´r Rhing erop, d´r Rhing erap
 Bläck Fööss Live (Doppel-LP)
 Immer wigger
 Mir klääve am Läve
 Mir klääve am Läve
 ... endlich frei
 Bläck Fööss & Fründe 1989 em Millowitsch-Theater
 Op bläcke Fööss noh Kölle
 Frankreich Frankreich / Le Mont St. Michel
 Zweierlei Fööss
 Zweierlei Fööss
 Bläck Fööss Live (Doppel-LP)
 Pänz Pänz Pänz Live
 Was habst du in die Sack - Lieder und Texte zur Stadtgeschichte (DLP)
| Biographie: wikipedia.de:Steckbrief:
Gründung: 1970
Genre Schlager, Rock, Pop
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Percussion Karl Friedrich „Kafi“ Biermann (seit 1995)
Schlagzeug, Akkordeon, Gesang Ralph Gusovius (seit 1994)
Gitarre, Banjo, Mandoline, Geige, Gesang Günther „Bömmel“ Lückerath
Bass, Gitarre, Mandoline Hartmut Priess
Gitarre, Gesang, Percussion Peter Schütten
Gitarre, Percussion, Gesang Erry Stoklosa
Piano, Synthesizer, Akkordeon, Gesang Andreas Wegener (seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Gesang Tommy Engel (bis 1994)
Keyboard Willy Schnitzler (1980 bis 2005)
Piano, Akkordeon, Gesang Dieter "Joko" Jaenisch
(bis 1974 sowie 1977 bis 1980)
Geschichte
Vor 1970 spielten die Mitglieder der Bläck Fööss in diversen Beat-Formationen, bevor sie als Stowaways ihre endgültige Besetzung fanden. Auf Karnevalsbällen spielte die Gruppe die Hits der Beatles, der Kinks und der Hollies, doch es gab natürlich auch Nachfrage nach Karnevalsliedern, und so entschloss man sich, auch auf Kölsch zu singen. Graham Bonney, mit dem die Band im Studio arbeitete, schlug ihnen vor, einen dieser Titel aufzunehmen. Doch die Band wollte ihren guten Namen als Beat-Gruppe nicht riskieren und so erfand man den Namen De Bläck Fööss (Die nackten Füße) als Parallelnamen, weil er sowohl Kölsch als auch Englisch klang. Die Single Rievkooche-Walzer (Reibekuchen-Walzer) verkaufte sich 2.000 Mal. Ihr zweiter Titel Drink doch eine met wurde von allen Plattenfirmen abgelehnt, weil man englisch gesungene Songs haben wollte. Schließlich veröffentlichte die Firma BASF in Ludwigshafen den Titel, der sofort ein Publikumserfolg wurde; kurze Zeit später bekam die Band einen Plattenvertrag vom Label EMI Electrola angeboten.
Bald war die Gruppe bei Karnevalssitzungen und -bällen sehr gefragt, nur die konservativen Karnevalsgesellschaften waren durch das Äußere der Gruppe irritiert: langhaarig, in Jeans und barfuß, um dem neuen Bandnamen gerecht zu werden (was man später wegen der Verletzungsgefahr durch Glasscherben wieder aufgab), tauchten die Bläck Fööss mit E-Gitarren und Verstärkern auf den traditionellen Karnevalsveranstaltungen auf.
Die Bandmitglieder Kafi Biermann, Bömmel Lückerath und Hartmut Prieß erhielten 2007 für ihr ehrenamtliches Engagement an Kölner Schulen, dortige Kinder an kölsche Musik heranzuführen, die „Kulturkamelle“ des Festkomitees Kölner Karneval.
Repertoire
In den 1970er und 1980er Jahren waren die Bläck Fööss die musikalischen Superstars des Kölner Karnevals. Zu ihren erfolgreichsten Stücken zählen M’r losse d’r Dom en Kölle, Et Spanien-Leed, In unserem Veedel und Drink doch eine met, die Evergreens geworden sind.
Die Gruppe wird oft als Karnevalsband angesehen; ihr ausgedehntes Repertoire, das zu großen Teilen von Hans Knipp getextet wurde, umfasst jedoch eine Mischung aus Schlager und Pop und schließt auch Titel aus dem Jazz, Blues, Rock oder Reggae ein. Eine besondere Spezialität der Künstler sind ihre parodistischen A-cappella-Beiträge, wie z. B. die Coverversion von Herbert Grönemeyers "Männer".
Dabei zeigen die Bläck Fööss auch mit vielen ihrer Lieder, die sie im Karneval spielen, dass Frohsinn nicht besinnungslos sein muss: Titel wie De Mama kritt schon widder e Kind, die Bundeswehr-Ballade Am Arsch der Welt oder das historische Kackleed waren den Offiziellen zu direkt. Einige Songs der Bläck Fööss sind auch Coverversionen, deren Originale etwa von Ladysmith Black Mambazo, den Beatles, Hollies oder Willi Ostermann stammen.
Zudem widmen sich die Bläck Fööss in ihren Liedern auch ernsten Themen. So erzählt zum Beispiel das Lied Edelweißpiraten vom Schicksal der Kölner Widerstandsgruppe im Dritten Reich. Mit Titeln wie Unser Stammbaum bezieht die Gruppe klar Position gegen Ausländerfeindlichkeit, was sie auch durch ihren Auftritt im Jahr 1992 beim Konzert gegen rechte Gewalt Arsch huh, Zäng ussenander unterstrichen.
Die Bläck Fööss gehören innerhalb der breitgefächerten Kölner Musikszene zu den bekanntesten Bands. Ihr soziologischer Verdienst besteht darin, dass sie in einer Zeit, da der Dialekt verpönt schien, Lieder in Kölner Mundart texteten und mit liebevoll-kritischen Texten ein Mosaik ihrer Heimatstadt Köln zeichneten. Ihr Publikum repräsentiert einen Querschnitt durch die Gesellschaft, ein Phänomen, das durch den hohen Identifizierungsgrad ihrer Texte erklärbar ist: die darin gezeichneten Situationen sind für jedermann nachvollziehbar. Das Attribut „Zille auf Kölsch“ trifft die künstlerische Qualität der Bläck Fööss vielleicht am besten.
Im August 1985 konnten sie mit dem Lied Frankreich, Frankreich ihren größten Hitparadenerfolg verbuchen. Es landete auf Platz 9 der deutschen Charts.
Mitglieder
In den mehr als drei Jahrzehnten ihres Bestehens haben die Bläck Fööss nur wenige personelle Veränderungen vorgenommen. So ersetzte zu Beginn der achtziger Jahre der Keyboarder Willy Schnitzler seinen Vorgänger Dieter „Joko“ Jaenisch, der seit Beginn der Gruppe dabeigewesen war, einzig mit einer Unterbrechung von 1974 bis 1977. In dieser Zeit spielte Rolf Lammers die Keyboards, der später als Studiomusiker und Mitglied der Band LSE bekannt geworden ist.
Der spektakulärste Wechsel erfolgte 1994, als sich der damalige Frontmann Tommy Engel nach längeren - hauptsächlich künstlerischen - Differenzen von der Gruppe trennte und fortan u.a. bei LSE (Lammers, Steffen, Engel) und solo auftrat. Engel-Nachfolger wurde „Kafi“ Biermann, der durch seinen Vater, einen Organisten in der Kirchengemeinde Flierich in Bönen, musikalisch vorbelastet ist.
Im Zuge der Umbesetzung wurden die Bläck Fööss um den Schlagzeuger und Sänger Ralph „Gus“ Gusovius erweitert, der zuvor schon lange als Studiomusiker mitgewirkt hatte.
Nach der Session 2005 verließ Willy Schnitzler die Gruppe, weil er wegen Arthrose in den Händen Keyboard und Akkordeon nicht mehr bedienen konnte. Sein Nachfolger ist Andreas Wegener, der als Profimusiker bereits mit verschiedenen namhaften Musikern zusammengearbeitet hat.
Discographie: - Singles (Auswahl 1970 - 77)
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Rievkooche Walzer/ Selverhuhzick 1970
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Drink doch eine met/Mir drinken us einer Fläsch 1974
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Mer losse d'r Dom en Kölle / In unserem Veedel 1974 -
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Leev Linda Lou / Whisky Double für Old Wabbel 1974 -
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Loss d'r Kopp nit hänge /De Mama kritt schon widder e Kind 1975
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Die 3 vun d'r Linie 2 1975
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Pänz, Pänz, Pänz / Einmol em Johr 1975
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Damenwahl em Stammlokal /Et Spanien-Leed 1976
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Ming eetste Fründin / Ich krij'e Bier un du kriß e Bier 1976
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Sirtaki / Rita Schnell 1977
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Alben:
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Op bläcke Fööss noh Kölle 1974
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Lück wie ich un du 1975
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Bei uns doheim 1976
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Links eröm – Rächs eröm 1977
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Mer han ‘nen Deckel 1978
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Uns Johreszigge 1979
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D’r Rhing erop – d’r Rhing eraf 1980
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De Bläck Fööss Live 1980
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Wenn et jöck... 1981
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Morje, Morje 1982
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Immer wigger 1983
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Mir klääve am Lääve 1984
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Em richtije Veedel 1985
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Schöne Bescherung 1985
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